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550 5.7.26

Zurückgegeben von Gmail. Der Klartext unterscheidet sich je nach Betreiber und Version — identifiziert wird der Fehler über den Code.

This mail has been blocked because the sender is unauthenticated. Gmail requires all senders to authenticate with either SPF or DKIM.
Häufig zusammen mit 550 5.7.26

Was der Empfänger geprüft hat

Gmail hat die Domain im From-Header geprüft — also die Adresse, die ein Mensch sieht — und dazu zwei Fragen gestellt: Ist der verbindende Server per SPF erlaubt, und trägt die Nachricht eine gültige DKIM-Signatur derselben Domain?

Beide Antworten waren nein. 5.7.26 ist keine Spam-Bewertung und kein Reputationsproblem, sondern das vollständige Fehlen von Authentifizierung. Gmail wendet den Code auf Massenversender unabhängig vom Inhalt an — ein harmloser Newsletter scheitert also genauso hart wie eine verdächtige Nachricht.

Für diese eine Ablehnung genügt es, wenn eines von beiden besteht. Dass beide bestehen und zur sichtbaren Absenderadresse passen, verlangt erst DMARC zusätzlich.

Mögliche Ursachen — in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit

  1. 1

    Ein Versanddienst ist nicht im SPF-Record eingetragen

    Suchen Sie im Received-Header einer abgelehnten Nachricht die sendende IP-Adresse und prüfen Sie, ob Ihr SPF-Record sie abdeckt. Ein neues Marketing-Tool, ein CRM oder ein Buchungssystem, das vor einem Monat dazukam, ist die übliche Antwort.

    No SPF record found — what it means and how to fix it (englisch)
  2. 2

    SPF existiert, liefert aber PermError — und zählt damit wie nicht vorhanden

    Ein SPF-Record, der mehr als zehn DNS-Lookups braucht, ist ungültig, und Empfänger behandeln das Ergebnis, als gäbe es gar keinen Record. Zählen Sie die include:-Mechanismen — jeder kostet mindestens einen Lookup, verschachtelte Includes kosten mehr.

    SPF PermError: too many DNS lookups (the 10-lookup limit) — how to fix it (englisch)
  3. 3

    DKIM signiert nicht, oder signiert mit einer fremden Domain

    Öffnen Sie eine zugestellte Nachricht in einem anderen Postfach und lesen Sie den Authentication-Results-Header. dkim=none heisst: nichts wurde signiert. dkim=pass header.d=sendgrid.net heisst: signiert, aber vom Dienstleister statt von Ihnen — das genügt Gmail hier, scheitert später aber an der DMARC-Ausrichtung.

    DKIM selector not found — how to locate your actual selector (englisch)
  4. 4

    Der Versanddienst wurde eingerichtet, die DNS-Einträge aber nie veröffentlicht

    Die meisten Anbieter zeigen erst dann ein grünes „verified", wenn die CNAME- oder TXT-Einträge existieren. Eine halbfertige Einrichtung fällt bis zum ersten Massenversand nicht auf.

Der Eintrag

Nameihredomain.chTypTXTWertv=spf1 include:_spf.google.com ~all

Das ist das Minimum für eine Domain, die ausschliesslich über Google Workspace versendet. Ergänzen Sie ein include: für jeden weiteren Dienst, der in Ihrem Namen versendet, und bleiben Sie insgesamt unter zehn DNS-Lookups. Der Scan unten zählt sie für Sie.

Prüfen, was Ihre Domain gerade veröffentlicht

Kostenlos, ohne Anmeldung. Zählt Ihre SPF-Lookups, probiert 24 DKIM-Selektoren und liest Ihre DMARC-Policy — und sagt Ihnen, welche der Ursachen oben auf Sie zutrifft.

Weiterführende Anleitungen

Bisher nur auf Englisch verfügbar.